Frauenbilder im DEFA-Gegenwartsfilm

DEFA-Filme können als soziales Gedächtnis einen Zugang zum gelebten Leben in der DDR ermöglichen. Für eine Analyse des Frauenbildes in der DDR sollten diese Filme unbedingt herangezogen werden. Rund 80 Prozent der Frauen in der DDR waren berufstätig. Viele davon beeindruckten durch ihre Souveränität, ihre soziale Unabhängigkeit und ihr ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Eine Diskussion um die gesellschaftliche Stellung der Frau in Deutschland bleibt aktuell.

Eine Film-Gesprächs-Reihe mit finanzieller Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Kurator der Filmreihe ist der Berliner Kulturhistoriker Paul Werner Wagner.

 

Die Alleinseglerin

DDR 1978

Die Literaturwissenschaftlerin Christine erbt das Segelboot ihres Vaters. Sie ist eine berufstätige alleinerziehende Mutter und muss sich nun mit der Last eines geerbten alten Segelbootes herumschlagen. Ihr Beruf in einem Forschungsinstitut füllt sie voll aus. Da sich das alte Boot nicht verkaufen lässt, investiert Christine im Winter alle freie Zeit, um es auf Hochglanz zu bri ...

Spielzeiten:

Mai

Mo 30.   18:00 Uhr

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