Film Still aus - Echoes
Szenenbild aus dem Film: Echoes © Gabriele Cipolla
Trailer zum Film: Echoes © Gabriele Cipolla

Echoes

Italien 2016
Regie: Gabriele Cipolla
76 Min.

Griechenland 2016. Ungarn, Serbien und Mazedonien schließen ihre Grenzen und versperren damit einen uralten Migrationsweg, die „Balkonroute“. Tausende Menschen, die vor Krieg und Zerstörung aus ihren Ländern geflohen sind, sitzen fest. Die mazedonische Grenze ist von Stacheldraht umsäumt. Männer, Frauen und Kinder sind gezwungen sich in selbstverwalteten, provisorischen Flüchtlingscamps einzurichten. Dort sehen sie sich zusammen mit Nichtregierungsorganisationen, Freiwilligen und Aktivist_innen unweigerlich mit Schleusern konfrontiert. Der Dokumentarfilm „Echoes“ erzählt die Geschichte des Flüchtlings-Camps „Eko station“ vor seiner Räumung. „Eko station" war das letzte unabhängige Flüchtlingscamp im Norden Griechenlands. Dort jedoch traf die Hoffnungslosigkeit im Angesicht der ungewissen Zukunft auf lebendigen Widerstand: das Piratenradio „Radio Noborder“ spielte rebellische Lieder und gab den Menschen im Camp eine Stimme. Die von der „Festung Europa“ erzwungene Stille wurde so durchbrochen. Im Anschluss an den Film laden wir alle Gäste zu einem gemeinsamen Snack und einem Austausch im Foyer des Puschkin-Hauses ein. Kooperation mit Radio CORAX, dem Arbeitskreis „Refugees Welcome“ der Universität Halle, der Initiative Taten statt Warten und NoLager. Die Veranstaltung wird ermöglicht durch die Unterstützung vom HALLIANZ Jugendfonds und dem Arbeitskreis „Refugees Welcome“ der Universität Halle. Der Eintritt zum Film ist frei.

Spielzeiten:

Dezember

Di 05.   19:00 Uhr

Die Zeiten können mit einem Klick in den eigenen Kalender eingetragen werden.


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