Film Still aus - Denk bloß nicht, ich heule
Szenenbild aus dem Film: Denk bloß nicht, ich heule © Progress
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Trailer zum Film: Denk bloß nicht, ich heule © Progress

Denk bloß nicht, ich heule

DDR 1965
Regie: Frank Vogel
mit: Peter Reusse, Anne-Kathrein Kretschmar, Jutta Hoffmann, Hans-Hardt Hardtloff, Helga Göring, Herbert Köfer, Fred Delmare,
91 Min.

Am 28.09. Filmgespräch mit Hauptdarsteller Peter Reusse; Moderation Paul Werner Wagner

Der Schüler Peter Naumann gilt als Rebell seiner Schule. Seine provokante Art und Sätze wie „Ich brauche die Republik nicht“ führen zur Relegation. Außer seiner Freundin Anne hält niemand zu ihm. Die zunehmende Isolation lässt ihn zu Anne aufs Land ziehen. Annes Vater, ein engstirniger LPG-Vorsitzender, ist strikt gegen die Beziehung. Peter hegt Rachegefühle gegen den Rektor, doch als seine Kumpel diesem auflauern, greift Peter ein – und bezieht selbst Prügel. Die DEFA-Filme „Denk bloß nicht, ich heule“ und „Das Kaninchen bin ich“ wurden den ZK-Mitgliedern am Vorabend des 11. Plenums des ZK der SED am 15. Dezember 1965 gezeigt. Auf der ZK-Tagung wurde diesen Filmen vorgeworfen, dass sie ein völlig falsches Bild von der DDR und ihrer Jugend zeigten und Machwerke des Skeptizismus und Nihilismus seien. In der Folge wurden diese Filme und fast eine ganze DEFA-Jahresproduktion an Filmen verboten. Erst 1990 erlebten diese Filme ihre sehr späte Premiere.

Für diesen Film sind zur Zeit keine Vorführungen geplant.