Film Still aus - Die steinerne Blume


Die steinerne Blume

RU 1946
Regie: Alexander Lukitsch Ptuschko
mit: Wladimir Druschnikow, Jekaterina Derewschtschikowa, Tamara Makarowa, Michail Trojanowski,
78 Min.

ROSEBUD - In 80 Filmen durch die Welt

Danilo, einst ein Hirtenknabe, hat es bis zum Steinmetz-Meister gebracht. Doch sein enormer Ehrgeiz treibt ihn aus den Armen seiner Verlobten hin in das felsige Reich der Bergkönigin. Sie soll Danilo in das Geheimnis der „steinernen Blume“ einweihen, damit er es zur künstlerischen Pefektion bringt. Doch der Preis dafür ist hoch... "Die steinerne Blume" ist ein Film über die Kraft der Kunst, die Verführbarkeit des Künstlers, Ethos und Moral des Menschen und die Macht der Gefühle. Eine Geschichte von Identität und Liebe. Mit das Schönste an Alexander Ptuschkos Film ist seine stilsichere Abstinenz von Folklore-Kitsch und verlogener Volkstümelei. Er schafft es – und dies jetzt sogar mehr als ein halbes Jahrhundert nach Entstehen des Films – im für uns fremden Brauchtum und dem Volksmärchencharakter absolut authentisch zu überzeugen. Dadurch hat der Film eine zeitlose Allgemeingültigkeit, eine Universalität und einen Zauber, der nichts von seiner Frische verloren hat, obwohl die Tricks und Spezialeffekte noch weit entfernt von heutiger Digital-Perfektion waren.(Kinderfilm Korrespondenz) "Die steinerne Blume" gewann auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1946 im Wettbewerb die Auszeichnung für den besten Farbfilm. FSK ab 6

Für diesen Film sind zur Zeit keine Vorführungen geplant.