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Trailer zum Film: Romería - Das Tagebuch meiner Mutter © Piffl Medien

Romería - Das Tagebuch meiner Mutter

ES/DE 2025
Regie: Carla Simón
mit: Llúcia Garcia, Mitch , Tristán Ulloa, Alberto Gracia, Miryam Gallego, Janet Novás, José Ángel Egido, Marina Troncoso,
114 Min.

Die 18jährige Marina ist nach dem frühen Aids-Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien aufgewachsen. Nun reist sie nach Vigo an die galicische Atlantikküste, um zum ersten Mal die Familie ihres Vaters Fon zu treffen und mit eigenen Augen zu sehen, wo ihre Eltern die kurze, wilde Zeit ihrer Liebe in den 80er Jahren erlebten, im Aufbruch nach Ende der Franco-Diktatur. Marina wird von der Familie in Galicien mit offenen Armen empfangen. Sie taucht ein in eine schwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkel, Cousins und Kusinen – und Geschichten, die sich auf seltsame Weise widersprechen. Ihre Ankunft rührt lange verschüttete Emotionen auf, verdrängte Gefühle, Scham, Schmerz und Zärtlichkeit. Hinter den Erzählungen, den Lügen, der Liebe und dem Schweigen der anderen zeichnet sich ab, wie das Leben ihrer Eltern gewesen sein könnte. Für Marina beginnt, begleitet vom Tagebuch ihrer Mutter, die aufwühlende Reise in eine Erinnerung, die sie sich selbst schaffen muss.
„Romería“ bezeichnet in Spanien eine Prozession zum Gedenken an die Toten, aber auch ein Volksfest. Auch Carla Simóns tief bewegender, meisterhaft erzählter Film ist beides: Eine Pilgerreise auf der Suche nach den eigenen Eltern und die Feier einer Generation, die in den 1980er Jahren den gesellschaftlichen Aufbruch nach Ende der Franco-Diktatur wagte – ein Moment der Freiheit, der sich auch in wilden Feiern und Drogen ausdrückte und oft im Schmerz endete: Heroin, Überdosen, AIDS, der frühe Tod vieler junger Menschen. FSK: ab 16

Spielzeiten:

April

So 12.   16:15 Uhr Mo 13.   16:00 Uhr Di 14.   20:45 Uhr Mi 15.   17:15 Uhr

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