Film Still aus - Requiem for a Dream
Szenenbild aus dem Film: Requiem for a Dream © Highlight Communications
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Trailer zum Film: Requiem for a Dream © Highlight Communications

Requiem for a Dream

USA 2000
Regie: Darren Aronofsky
mit: Ellen Burstyn, Jared Leto, Jennifer Connely, Marlon Wayans, Christopher McDonald,
97 Min.

Filmreihe Psychologie >br>Einführung und Diskussion mit Kay Brauer, Institut für Psychologie an der MLU.

Die alternde Hausfrau Sara, jüdische Witwe aus Brighton Beach bei Coney Island, ist TV-süchtig und lebt in der Hoffnung, eines Tages als Star in der von ihr geliebten Quiz-Show auftreten zu können. Ihr Sohn, seine Freundin und sein bester Kumpel nehmen währenddessen eine Vielzahl von Drogen, steigen in den Rauschgifthandel und geraten zunehmend in die Abhängigkeit.
"Requiem for a Dream" ist eine harte, radikale und kompromisslose Analyse von Süchten nach TV, Drogen, Sex und Popularität. In einer zunehmend schnelleren Spirale treibt Regisseur Darren Aronofsky sein Quartett in einem Kreislauf aus Angst und Degradierung in einen Abgrund ohne Aussicht. Formal mit den Mitteln des Experimentalfilms (Split Screen, Zeitraffer, Stoptricks, Blenden, Tonverzerrungen) virtuos inszeniert.

Kay Brauer betrachtet die Abwärtsspirale der Protagonisten aus persönlichkeitspsychologischer Sicht und diskutiert, ob es die „Suchtpersönlichkeit" gibt.
Kooperation mit dem Institut für Psychologie an der MLU.

Für diesen Film sind zur Zeit keine Vorführungen geplant.